Sportschule Taekwondo Günzburg
 

Taekwondo

Grundbegriffe im Tae Kwon Do

 

Was bedeutet Taekwondo ?

Tae – heißt Fuß und steht für alle Fußtechniken.
Kwon – heißt Faust und steht für alle Handtechniken.
Do – ist der geistige Weg des Lernens.

 

Was ist Taekwondo?

TKD ist die koreanische Kunst der waffenlosen Selbstverteidigung.
TKD besteht aus Formenlauf ( Poomsae), Kampf, Bruchtest und Selbstverteidigung.

Wettkampftaekwondo ist seit den Olympischen Spielen 2000 in Sydney eine Olympische Sportart.
Ca. 40 Millionen Menschen trainieren regelmäßig Taekwondo. Mit steigender Tendenz. Beim Wettkampftaekwondo geht es darum seinen Gegner am Kopf oder Weste zu treffen.

 

Formenlauf (Poomsae)

Formen sind festgelegte Schritt- und Technikfolgen. Sie gleichen einem Kampf gegen imaginäre Gegner und dienen vor allem der Automatisierung von Bewegungsfolgen und dem Training von passenden Atemtechniken.

Der geschichtliche Hintergrund ist angeblich, dass es früher viel zu gefährlich gewesen wäre, einen Trainingskampf gegen einen echten Gegner zu führen.

 

Bruchtest:

Zerstören von Holzbrettern, Ziegeln oder sonstigen Materialien mittels Taekwondo-Techniken. Mit dem Bruchtest werden in den Taekwondo-Prüfungen die erlernten Fertigkeiten nachgewiesen. Der Bruchtest wird nicht geübt.

 

Selbstverteidigung:

Wie in den meisten Kampfsportarten werden auch im Taekwondo Selbstverteidigungstechniken gelehrt. Diese bestehen aus einer Kombination von Schlägen , Kicks und Hebeln. Man unterscheidet Ein-und Zweischrittkampf (Ilbo-Taeryeon u. Ibo-Taeryeon)

 

Komandosprache

  • Cha-ryeot = Achtung
  • Kyeong-rye = Verbeugen/Grüßen
  • Joon-bi = Anfangstellung/Kampfstellung einnehmen.
  • Shi-jak = Anfangen
  • Dorra = Drehen
  • Kal-yeo = Unterbrechen
  • Keu-man = Stop, Ende
  • Kye-sok = Weitermachen
  • Shigan = Unbegrenzter Zeitstop
  • Kyeshi = Zeitstop eine Minute

Zahlen

  • Ha-nah = Eins
  • Dul = Zwei
  • Set = Drei
  • Net = Vier
  • Da-seot = Fünf
  • Yeo-seot = Sechs
  • Il-gop = Sieben
  • Yeo-dul = Acht
  • A-hop = Neun
  • Yeol = Zehn

Grundbegriffe

  • Tobok = Anzug
  • Ti = Gürtel
  • Dojan = Trainingsraum
  • Sabom = Meister
  • Sabom-nim = Großmeister ab 5 Dan
  • Ki-hap = Kampfschrei
  • Ki bun dun chak = Kreuzform
  • Ilbo taereon = Einsteppsparring
  • Ibo taereon = Zweisteppsparring
  • Sogi = Stellung
  • Makki = Block
  • Jirugi = Stoß mit der Faust/Fingerspitze
  • Chigi = Schlag
  • Chagi = Fußstoß
  • Hosinsul = Selbstverteidigung
  • Tymyo = Gesprungen
  • Kyorugi = Freikampf
  • Ap = Gerade / frontal
  • Yop = Seitlich / seitwärts
  • Baro = Gegenseitig ( z.B. Rechte Hand, linker Fuß vorne)
  • Bandae = Gleichseitig ( z.B. Rechte Hand, rechter Fuß vorne)
  • Sonal = Handkante
  • Mok = Hals
  • Oen = Links
  • Orun = Rechts
  • Kyokpa = Bruchtest
  • Pyojok = Ziel
  • Goduro = Unterstützung (beim Block)
  • Bo-jumok = linke Hand umfasst die rechte Faust (chil jang)
  • Ollyo = aufwärts
  • Tok = Kinn
  • Hong = Rot
  • Chung = Blau

Stellungen ( Sogi )

  • Ap-sogi = kurze, gerade Vorwärtsstellung
  • Ap-gubi = lange, gerade Vorwärtsstellung
  • Dwit-gubi = L- / seitwärts / Rückwärtsstellung
  • Juchum-sogi = Sitz oder Reitstellung
  • Naranhi-sogi = Offene Parallelstellung
  • Moa-sogi = Geschlossene Fußstellung
  • Bom-sogi = Kleine Rückwärtsstellung (Tigerstellung)
  • Oen-sogi = Kleine seitwärts / Rückwärtsstellung(wenn linker Fuß zur Seite steht)
  • Orun-sogi = Kleine seitwärts / Rückwärtsstellung(wenn rechter Fuß zur Seite steht)
  • Dwitkkoa-sogi = Überkreuzstellung seitwärts
  • Apkkoa-sogi = Überkreuzstellung vorwärts

Abwehrblock ( Makki ) ALLE BLOCKS KOMMEN VON AUSSEN!

  • Olgul-bakkat-makki = Block nach oben, mit der Außenseite des Unterarms.
  • Arae-makki = Block nach unten, mit der Außenseite des Unterarms.
  • Momtong-an-makki = Block von außen nach innen zur Körpermitte, mit der Außenseite des Unterarms.
  • Bakkatpalmok-makki = Block mit der Außenseite des Unterarms zur Körpermitte.
  • Anpalmok-makki = Block mit der Innenseite des Unterarms zur Körpermitte.
  • Han-sonal-makki = Block mit einer Handkante.
  • Sonnal-makki = Doppelhandkantenblock.
  • Batangson-nullo-makki = Handflächenblock nach unten
  • Hechyo-makki = Beidseitiger Schubblock „Sprengblock“(Arme überkreuzen sich und sind am Endpunkt auseinander)
  • Hansonal-biturio-makki = Verdrehter Handkantenblock
  • Batangson-makki = Handballenblock
  • Dubon-gawi-makki = Scherenblock (arae-makki und anpalmok-makki gleichzeitig)
  • Otgoro-makki = Kreuzabwehrblock (Arme bleiben am Endpunkt überkreuzt stehen)
  • Oesantul-makki = are-makki und olgul-bakkat-makki gleichseitig
  • Goduro-momtong-makki = Rumpfblock mit Unterstützung
  • Goduro-are-makki = Tiefblock mit Unterstützung
  • Goduro-olgul-makki = Gesichtsblock mit Unterstützung
  • Goduro-montong-bakkat-makki = „Kampstellung“ (pal jang)
  • Ollyo-makki = Aufwärtsblock

Der Fußstoß ( Chagi )

  • Ap-chagi = Frontalerfußstoß mit den Fußballen.
  • Yop-chagi = Seitwärtsfußstoß mit der Fußaußenkante.
  • Dollyo-chagi = Halbkreisfußstoß zum Kopf mit den Fußballen.
  • Naereo-chagi = Schlag von oben nach unten auf Kopf oder Schlüsselbein mit der Ferse
  • Baldung-chagi = „Kampfkick“ mit dem Spann zum Rumpf.
  • Dwit-chagi = „Eselstritt“ hinter dem Rücken zum Rumpf oder Kopf.
  • Pandae-tollyo-chagi = Drehfersenschlag zum Kopf.
  • Mirio-chagi = Schiebekick zum Rumpf
  • Pandal-chagi = Fußfeger gegen angreifende Faust, etc.
  • Murup-chigi = Kniestoß
  • Milo-chigi = Schubfußstoß
  • Dubaldangsong-ap-chagi = Doppelt ap-chagi

Hand / Faustschläge

  • Jirugi = Fauststoß
  • Han-sonnal-mok-chigi = Handkanteschlag zum Hals
  • Ponsonkut-sewo-chirugi = vertikaler Fingerspitzenstich
  • Jebipum-mok-chigi = Handkantenblock nach oben und gleichzeitiger Handkantenschlag zum Hals
  • Dungjumok-apchigi = Faustrückenschlag
  • Dubon-jirugi = doppelt Fauststoß
  • Mejumok-naeryo-chigi = Halbkreisschlag von oben mit der Faustaußenseite.
  • Palgup-chigi = Ellbogenstoß
  • Palgup-pyojok-chigi = Ellbogenstoß zum Ziel (Handfläche)
  • Jechyo-jirugi = Stoß mit gedrehter Faust (chil jang)
  • Jumok-danggyo-tok-jirugi = Herziehen und Fauststoß zum Kinn (pal jang)
  •  

Die Dojang-Etikette

01.) Eigene Zugeständnisse fördern.

02.) Sich seiner eigenen Schwächen bewusst werden, ehe man die Fehler anderer verurteilt.

03.) Auf Sauberkeit und Ordnung achten.

04.) Höflich zueinander sein.

05.) Den Gerechtigkeitssinn fördern.

06.) Zwischen Lehrer und Schüler, mehr und weniger erfahrenen Schülern klar unterscheiden.

07.) Respekt vor dem Gegenüber und allen Mitschülern.

08.) Respekt vor dem Dojan.

09.) Respektvoller Umgang mit dem Trainingsmaterial.

10.) Unnötige Verzögerungen des Trainings vermeiden (Pünktlichkeit,...)

11.) Gehorsamkeit und Achtung zeigen.

12.) Unnötige Risiken während des Trainings vermeiden.

13.) Immer gut und aufmerksam zuhören und erst die Übung dann fortsetzen wenn der Trainer/Lehrer es sagt.

14.) Die Kontrolle über sich selbst behalten.

15.) Bescheiden und ehrlich sein.

16.) Den Schwachen helfen.

17.) Achte das Alter.

18.) Keine Beleidigungen, Verleumdungen, Schimpfworte und Lügen.

19.) Habe Geduld und Ausdauer, bringe zu Ende was du begonnen hast.

20.) Höre niemals auf zu lernen.

 

 

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